Person

Dr.

Youssef Dennaoui

Lehr- und Forschungsgebiet Systematische Theologie

Adresse

Gebäude: 6070

Raum: 159

Theaterplatz 14

52062 Aachen

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Telefon: +49 241 80 93524

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Aktuelle Vorträge

Mittwoch, 28.09.2022, 9:00-11:45

Religiöse Überbietung: Konzept, Dimensionen und Paradoxien einer Sonderform religiöser Deutungsmachtkämpfe im Islam am Beispiel des Salafismus.

Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Religionen als Treiber oder Hemmnis von Polarisierung und Radikalisierung"

"Polarisierte Welten", 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Termin: 26. bis 30. September 2022

Tagungsort: Bielefeld.

 

 

Aktuelle Vorträge

Donnerstag, 29.09.2022, 14:15-17:00h

Verlust und Errettung: Wissenssoziologische Rekonstruktionen religiöser Welt- und Zukunftsentwürfe am Beispiel salafistischer Diskurse der 'erretteten Gruppe'

Vortrag im Rahmen der Veranstaltung "Ist eine andere Welt möglich? Wissenssoziologische Perspektiven auf Transzendenz und ihre Erzeugung"

"Polarisierte Welten", 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Termin: 26. bis 30. September 2022

Tagungsort: Bielefeld

 

Biographie

  • Seit 10/2020 Leiter des BMBF-Forschungsprojektes “Religiöse Überbietungskämpfe und Deutungsmachtkonflikte im globalen Feld des Salafismus: Eine vergleichende Untersuchung salafistischer Überzeugungen zwischen Deutschland und Marokko”, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und hat eine Laufzeit von vier Jahren: 01.10.2020 bis 30.09.2024
  • Seit 10/2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Religions- und Islamsoziologie im Rahmen des Bachelorstudiengangs „Gesellschaftswissenschaften“ und des Masterstudiengangs „Theologie und globale Entwicklung“ am Institut für Theologie der RWTH Aachen
  • Seit 2010 Lehraufträge im Rahmen des Masterstudiengangs „Gesellschaften, Globalisierung und Entwicklung“ am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn (IPWS)
  • 2010–2016 wissenschaftlicher Koordinator beim Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ – Internationales Kolleg für geisteswissenschaftliche Forschung der Universität Bonn
  • 2010 Promotion zum Dr. phil. an der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit einer Arbeit zum Thema “Sinn und Macht in der globalen Moderne. Vielfalt der Moderne und die (Un-)Möglichkeit des Kulturvergleichs“
  • 2009–2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Koordinationsstelle des Netzwerks „Integration durch Qualifizierung“ in Düsseldorf im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • 2006–2008 Beteiligung an Arbeitsgruppen des Center for the Classical Tradition (CCT) und des Zentrums für Religion und Gesellschaft (ZERG) sowie der Exzellenzcluster-Initiative „Science and norms in knowledge-based societies“ der Universität Bonn
  • 2005–2009 wissenschaftliche Hilfskraft mit Lehrtätigkeit am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn (IPWS)
  • 2000–2004 außeruniversitäre Arbeitserfahrung in Aachen und Köln
  • 1993–2000 Studium der Philosophie, Soziologie und Psychologie an der Rheinisch-Westfälische Technischen Hochschule Aachen (Abschluss: Magister Artium M.A.)
  • 1987–1991 Studium der Philosophie (Schwerpunkt: klassische islamische Philosophie), Soziologie (Schwerpunkt: islamisch geprägte Gesellschaften) und Psychologie an der Universität Mohammed V. in Rabat/Marokko (Abschluss: Licence en Lettres)
 

Ausgewählte Publikationen

  • Dennaoui, Youssef (2022a): Deutungsmachtkämpfe und Deutungsmachtkonflikte im religiösen Feld des Islam: Eine islamsoziologische Skizze. (Zeitschriftenbeitrag - im Erscheinen)
  • Dennaoui, Youssef (2022b): Religiöse Überbietung: Konzept, Dimensionen und Paradoxien einer Sonderform religiöser Deutungsmachtkämpfe am Beispiel des Salafismus. (Zeitschriftenbeitrag – im Erscheinen)
  • ‚Soziologien verknüpfen‘ als Voraussetzung kosmopolitischer Theoriearbeit: Ulrich Becks Beitrag zu einer Soziologie des globalen Südens. In: Blättel-Mink, Birgit (Hg.) 2021: Gesellschaft unter Spannung. Verhandlungen des 40. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie 2020. https://publikationen.soziologie.de/index.php/kongressband_2020/article/view/1338
  • Reflexiver Islam: Islamsoziologie als Kosmopolitisierungsforschung. In: Soziale Welt, Sonderband 24 (2021): Soziologische Phantasie und kosmopolitisches Gemeinwesen. Perspektiven einer Weiterführung der Soziologie Ulrich Becks. Hrsg. von Römer, Oliver/Boehncke, Clemens/Holzinger, Markus, Nomos, Baden-Baden 2021, S. 239-271. https://doi.org/10.5771/9783845288376-237
  • Die globale Infektion als Nebenfolge: Deutungsversuche im Anschluss an Ulrich Beck. In: Marina Ortrud M. Hertrampf (Hrsg.): Corona: Krise oder Wende? Wie Krisen Kulturen verunsichern und verändern/Corona: crisis or change? How crises unsettle and change cultures, PhiN Beiheft 24/2020, S. 192-205.
  • Modernisierungspfade und Säkularisierungskulturen: Zur Kritik der Säkularisierungsthese im Kontext der ‚Multiple Modernities‘-Debatte. In: Stoellger, Philipp/Kumlehn, Martina (Hrsg.): Wortmacht – Machtwort. Wer hat das Sagen in Sachen Religion? Deutungsmachtkonflikte in und um Religion, Königshausen & Neumann, Würzburg 2016, S. 285-310.
  • Kulturvergleich als globalisierungstheoretisches Problem. Eine theorievergleichende Annäherung. In: Linda Simonis (Hrsg.): Kulturen des Vergleichs. Komparative Erkenntnis in Literaturwissenschaft, Philosophie, Sozial- und Kulturwissenschaften, Winter Verlag, Heidelberg 2016, S. 205-239.
  • Die Ordnung des Protests. Zum Verhältnis von Recht und Protest im arabischen Frühling am Beispiel Marokkos. In: Löw, Martina (Hrsg.): Vielfalt und Zusammenhalt. Verhandlungen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum und Dortmund 2012. Herausgegeben in deren Auftrag von Martina Löw. Wiesbaden: Springer VS 2014, CD-ROM.
  • Sinn und Macht in der globalen Moderne. Vielfalt der Moderne und die (Un-)Möglichkeit des Kulturvergleichs. Lit-Verlag, Münster. 2010. [in: Gesellschaft und Kommunikation. Soziologische Studien, Bd. 8, hrsg. von Werner Gephart und Daniel Witte].
  • Streit und Kultur. Vorüberlegungen zu einer Soziologie des Streites, in: Gunther Gebhard; Oliver Geisler; Steffen Schröter (Hg.): Streit-Kulturen. Polemische und antagonistische Konstellationen in Geschichte und Gegenwart, Transcript Verlag, Bielefeld. 2008, S. 209-230. (Mit Daniel Witte).
 

Ausgewählte Vorträge

  • Vorstellung des Projektes „Religiöse Überbietungskämpfe und Deutungsmachtkämpfe im globalen Feld des Salafismus: Eine vergleichende Untersuchung salafistischer Überzeugungen zwischen Deutschland und Marokko im Rahmen der Auftaktveranstaltung zur Förderlinie »Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa« , 15./16. April 2021 (Digital/Bielefeld).
  • Präsentation des Projektes „Religiöse Überbietungskämpfe und Deutungsmachtkämpfe im globalen Feld des Salafismus: Eine vergleichende Untersuchung salafistischer Überzeugungen zwischen Deutschland und Marokko.“ im Rahmen des gemeinsamen Workshops mit der Koordinierungsstelle RADIS: Transfervorhaben zur Begleitung der Projekte der Förderbekanntmachung des BMBF: „Gesellschaftliche Ursachen und Wirkungen des radikalen Islam in Deutschland und Europa“, 10. Februar 2021 (Digital).
  • Soziologien Verknüpfen als Voraussetzung kosmopolitischer Theoriearbeit: Ulrich Becks Beitrag zu einer Soziologie des globalen Südens. Vortrag bei der Veranstaltung der Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie „Globaler Süden unter Spannung“ im Rahmen der 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie „Gesellschaft unter Spannung“, 14.-25. September 2020 (Digital/Berlin).
  • Islam und moderne Gesellschaft: Zur soziologischen Rekonstruktion eines alten Missverständnisses. Vortrag im Rahmen der Tagung „Zur Soziologie des Islam – Reflexion, Revision & Neuorientierung“ der Sektion Religionssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kooperation mit dem Centrum für religionswissenschaftliche Studien (CERES), Ruhr-Universität Bochum, 25. – 27. Juni 2015 in Bochum.
  • Protest and Modernization in the Arab World: Towards a Critical Theory of Functional Differentiation. Vortrag im Rahmen des Working Group 2 “How to Continue with the Master Concept of Differentiation? Historical and Comparative Analyses in Non-Western Settings.” der XVIII ISA World Congress of Sociology “Facing an Unequal World: Challenges for Global Sociology”, 13. bis 19 Juli 2014 in Yokohama.
  • Differenzierungspfade und Säkularisierungskulturen: Zur Kritik der Säkularisierungskategorie im Kontext der ‚Multiple Modernities‘-Debatte. Vortrag im Rahmen der Tagung „Säkularisierung/skritik – und alternative Deutungsmuster“ des GraduiertenKollegs ‚Deutungsmacht‘ der Universität Rostock, 25. bis 27 Juni 2014 in Rostock.
  • Globalisierungstheorien und das Recht: zur kulturellen Produktion globaler Rechtsnormen. Vortrag im Rahmen der Tagung „Der Normative Komplex. Rechtskulturen, Geltungskulturen, Normativitäten“ des Käte Hamburger Kollegs der Universität Bonn, 09. bis 10 April 2014 in Bonn.
  • Ordnungen des Protests: Strukturwandel der Normativität im Kontext des arabischen Frühlings. Vortrag im Rahmen der 4. internationalen Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Normative Orders“ (Praktiken der Kritik), 5.-7. Dezember 2013, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
  • Die Verrechtlichung von Protest: Proteste und Deutungskämpfe um Menschenrechte und die Herausbildung einer neuen Rechtskultur im Kontext des arabischen Frühlings. Vortrag im Rahmen der 4. Tagung für Wissenschaftler/innen in der disziplinübergreifenden Rechtsforschung (Recht und Krise), 11.-12. Oktober 2013, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Protest im Atlas: Zum Verhältnis von Protest und Recht in Marokko aus entwicklungssoziologischer Perspektive. Vortrag bei der Veranstaltung der Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie: “Recht und gesellschaftliche Vielfalt”, 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie – Ruhr-Universität Bochum / TU Dortmund, 1. – 5. Oktober 2012
  • Droit et développement : Réflexions sur les rapports entre mouvements de protestation, droit et développement. XIXe Congrès de l’Association internationale des sociologues de langue française “Penser l’incertain” – CR03 Études socio-juridiques / Sociologie du droit. 2 – 6 Juli 2012, Université Mohammed V, Rabat.
  • “Was versteht man unter Globalisierung? Kulturelle, politische und ökonomische Dimensionen.” Seminarreihe der Konrad Adenauer Stiftung e.V., 20. – 22. Januar 2010 am Bildungszentrum Schloss Eichholz.
  • Wie viel Medialität verträgt der Streit? Die Lust am Streiten und die Grenzen der Streitbarkeit in spät-modernen Gesellschaften (Forum junge Wissenschaft III: StreitKulturen, Dresden, 21.-25. November 2007, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Hans-Böckler-Stiftung, 23. November 2007.
  • Rechtssystem und champ juridique: Selbstbezüglichkeiten und Paradoxien des Rechts bei Luhmann und Bourdieu (Interdisziplinäres rechtswissenschaftliches Colloquium “Rechtsnorm, Rechtswirklichkeit und Rechtswandel”, CJD Bonn, gefördert von der Heinrich-Böll-Stiftung, 9.-10. November 2007).
  • Bourdieu and Luhmann on the Legal Field and System: Comparative Perspectives (Internationale Konferenz “Law and Society in the 21st Century”, veranstaltet von der Law and Society Association (LSA) und dem Research Committee on Sociology of Law (RCSL) der International Sociological Association (ISA), in Zusammenarbeit mit der Deutschen Vereinigung für Rechtssoziologie, der Sektion Rechtssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), der Britischen Socio-Legal Studies Association (SLSA) und der Japanischen Vereinigung für Rechtssoziologie (JASL), Humboldt-Universität zu Berlin, 25.-28. Juli 2007).
  • Dynamiques identitaires, Mécanismes de l’appartenance et Grammaires de l ‘individu au Maghreb: Quel individu(s) pour quel societé(s)? (Faculté de Droit et des Sciences Politiques, Universität Tunis, Tunesien, im Rahmen der Tagung “Individu(s) et Communaute(s): Entre Maghreb et Europe”, gefördert von der Hanns Seidel-Stiftung und der GTZ, 13. Oktober 2006).