Religionspädagogik

Die Praktische Theologie/Religionspädagogik hat die Aufgabe, die Inhalte der christlichen Glaubensüberlieferung von den kirchlichen und gesellschaftlichen Praxisfeldern theologischen Wirkens her und auf diese Praxisfelder hin zu reflektieren.

Da an unserem Institut fast ausschließlich Religionslehrer und -lehrerinnen ausgebildet werden, steht vor allem das Praxisfeld ‘Schulischer Religionsunterricht’ im Mittelpunkt. In Vorlesungen und Seminaren werden die Überlieferungsgehalte daraufhin befragt, in welcher Form und in welcher inhaltlichen Akzentuierung sie im säkularisierten Raum der weltanschaulich-pluralen Gesellschaft (Praxisfeld Schule) sinnvoll artikuliert werden können.

Im Turnus eines Studienjahres (beginnend mit dem Wintersemester) wird in einem Fachdidaktischen Seminar spezifisch die Theorie und Praxis heutigen Religionsunterrichts entwickelt und in Hospitationen und Unterrichtsversuchen an Praktikumsschulen im Raum Aachen überprüft und diskutiert. In Blockseminaren werden interaktionale Methoden des Umgangs mit christlicher Überlieferung eingeübt und reflektiert.

Für das Grundstudium eignen sich vorwiegend die Vorlesungsüberblicke sowie einzelne (jeweils im Vorlesungsverzeichnis dafür ausgewiesene) Seminare. In den Seminaren des Hauptstudiums werden exemplarisch einzelne Bereiche in vertiefter Weise behandelt. Entsprechend dem vorwiegenden Ausbildungsziel (Religionslehrerinnen und -lehrer) bilden Grundfragen religiöser Bildung und Erziehung und Theorie und Praxis des Religionsunterrichts  die Schwerpunkte der Arbeit. Daneben gehören auch Liturgie und Dienste der Kirche und rechtliche Strukturen der Kirche sowie die christliche Gesellschaftslehre zu den Inhalten der Ausbildung.

 

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