Historische Theologie

Kirche, Theologie, selbst unser Glaubensbekenntnis – all das hat seine Geschichte, die Geschichte eines Traditionsprozesses. Die Reflexion auf diesen Prozess, auf Kontinuitäten, Verwerfungen, Brüche und Neuaufbrüche in der Geschichte des Christentums gehört zum Arbeitsprogramm der Historischen Theologie. Sie ist nicht weniger Theologie als die übrigen theologischen Disziplinen, arbeitet aber mit der historischen Perspektive auf die Dinge.

Ihre Methodik teilt die Historische Theologie mit anderen historischen Wissenschaften,  inhaltlich ist sie auf den Bereich des christlichen Glaubens und seiner kirchlichen Formen bezogen. Unter anderem werden die Geschichte des Dogmas, der kirchlichen Institutionen, der Frömmigkeit oder auch des theologischen Denkens erforscht und gelehrt.

Die einzelnen Epochen der Kirchengeschichte werden in Überblicksvorlesungen präsentiert:

  • Kirchengeschichte des Altertums (von den Anfängen bis ca. 600)
  • Kirchengeschichte des Mittelalters (von ca. 500 bis 1500)
  • Kirchengeschichte der Reformation und der Frühen Neuzeit (von ca. 1400 bis 1800)
  • Kirchengeschichte der Moderne (von 1789 bis in die Gegenwart).

Daneben werden in Kolloquien, Seminaren, auf Exkursionen und weiteren Vorlesungen einzelne Aspekte exemplarisch vorgestellt und vertieft.

Das gesamte Spektrum kirchlichen Lebens soll und darf dabei zur Sprache kommen.

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