Katholische Reformationen – Tagung an der Bischöflichen Akademie

Das Arbeitsgebiet Kirchengeschichte und die Bischöfliche Akademie Aachen laden ein zur Tagung “Katholische Reformationen” am 17. und 18. Februar 2018.

Protestant seit 1517“ konnte man auf Werbeprodukten in Wittenberg jüngst lesen. Doch wird eine simple Gegenüberstellung von „Katholiken“ und „Protestanten“ der Reformationsgeschichte kaum gerecht. Unsere Tagung geht davon aus, dass die Reform der Kirche ein Dauerthema zu Beginn des 16. Jahrhunderts war. Auch theologisch ließen sich nicht nur Mauern errichten, sondern auch Brücken schlagen. Kann man also von „Katholischen Reformationen“ sprechen? Um diese Frage zu diskutieren, werden wir neben der Wittenberger Reformation vor allem auf Luthers Zeitgenossen in Sachsen und dem Rheinland schauen. Kann die Reformationsgeschichte zum gemeinsamen Erbe der christlichen Konfessionen gehören?

Ziele der Tagung wären, konfessionelle Zuschreibungen für die Reformationsgeschichte kritisch zu hinterfragen und das das von Volker Leppin und Dorothea Sattler skizzierte ökumenisch tragfähige Verständnis von Reformation zu diskutieren und zu vertiefen.

Mit Beiträgen von Volker Leppin (Tübingen), Peter Walter (Freiburg), Christiane Laudage (Bonn), Ralf-Peter Fuchs (Duisburg-Essen), Götz-Rüdiger Tewes (Köln), Bernward Schmidt (Aachen) und Marco Sorace (Aachen).

Für nähere Informationen und die Anmeldung klicken Sie bitte hier.

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